Berg der Sehnsucht

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Auf der Hochebene Richtung Puez-Hütte lässt sich die geologische Geschichte unseres Planeten eindrucksvoll erleben.
© Ralf Kerkeling

Die Region rund um das Sellamassiv zählt zu den schönsten in Südtirol. Noch eindrucksvoller wird die Landschaft, sobald diese zu Fuß durchquert wird. Unser Autor und sein Vater machten sich gemeinsam auf den Weg, diese zu erkunden. Eine Mehrtagestour über traumhafte und einsame Höhenwege im Naturpark Puez-Geisler.

Text: Ralf Kerkeling

„Die Landschaft macht das alles für uns“, platzt es aus Bergführer Manuel Agreiter heraus. Wir stehen inmitten des Naturparks Puez-Geisler und lassen unsere Blicke über eine jahrmillionenalte, zerklüftete und charakteristische Landschaft gleiten. Wir sind unterwegs auf dem Wanderweg 15. Gestartet bei der Gardenacia-Hütte, führt dieser zur Puez-Hütte. Es geht die meiste Zeit relativ steil bergan. Das Plateau, welches sich mit seiner Panoramakulisse schließlich nach dem Überqueren eines Kammes vor uns öffnet, erinnert mich spontan an die Winnetou-Filme aus

den 60er-Jahren.

Die Augen können sich gar nicht sattsehen an den Eindrücken, die sich uns nach dem Aufstieg über nebelverhangene schmale Wanderwege und durch überwiegend steinige Schluchten präsentieren. Ich kann Manuel verstehen. Es ist eine absolute Demut, die man gegenüber den Schöpfungen der Natur empfinden kann. Eine Verneigung vor einer Landschaft, die über Jahrmillionen bei wechselnden Wetter- und Klimabedingungen durch Wind und Wasser immer weiter geformt wurde. Die immer stärker hindurchdringende Sonne verdrängt die letzten Wolken und macht den Blick frei auf eine schier unendlich weite Landschaft. Die Hochebene ist überzogen mit Grasflächen und fla- chen Gesteinsplatten in den unterschiedlichsten Größen und Formationen. Unterbrochen wird die Ebene durch schroffe und karge Bergspitzen, die sich mit Vulkankrater-ähnlichen Berghügeln ab- wechseln. An den Rändern des immensen Plateaus lassen sich Schluchten und grünende Täler ausmachen, die dem Landschaftsbild eine weitere Nuance hinzufügen. In der Ferne, einen Tagesmarsch entfernt, kann ich bereits unser Tagesziel ausmachen, das Langental bei Wolkenstein. Ebenfalls in unserem Blickfeld: der Langkofel.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 5/22 und im Shop.

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