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Grünes Juwel im Atlantik

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© Günter Kast

Madeira, das zu Portugal gehörende Eiland, macht alle glücklich: Genusswanderer freuen sich über Touren mit nur wenigen Höhenmetern entlang der Bewässerungskanäle. Ehrgeizigere Naturen versuchen sich an den steil aufragenden Bergen der Blumeninsel.

Text & Fotos: Günter Kast

Früher war der Wein das wichtigste Exportgut Madeiras. Dann wurde 1985 in Santo António nahe der Hauptstadt Funchal in einfachen Verhältnissen ein Knabe geboren, der mit dem runden Leder umgehen konnte wie kein anderer. Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro reifte zum für viele besten Fußballspieler des Planeten. Er führte Portugal zur Europameisterschaft, wurde gleich fünfmal zum Weltfußballer gewählt und gewann ebenso oft die Champions League. Wer in Funchal landet, tut dies auf dem Flughafen „Madeira – Cristiano Ronaldo“. Fans checken in seinem Hotel „Pestana CR7 Funchal“ ein, vor dessen Eingang eine 3,40 Meter hohe Bronzestatue des Torjägers steht, mit der Touristen gern Händchen halten, ehe sie im CR7-Museum Ronaldos Karriere nachvollziehen. Kurzum: Man kommt dem Superstar hier nicht wirklich aus.

Eine wichtige Frage bleibt jedoch unbeantwortet: Wo auf dieser maximal 22 mal 57 Kilometer großen Insel hat der Kerl überhaupt einen ebenen Bolzplatz gefunden? Das Auge erblickt nur eine zerklüftete Vulkanlandschaft mit grünen Tälern und Gipfeln, die an der Zweitausender-Marke kratzen. Wo sich heute der Atlantik silber-blau-ungerührt nach allen Seiten streckt, brodelten in der Urzeit Vulkane. Und das, was da als Garten Eden das ganze Jahr blüht und grünt, ist nur das oberste Viertel eines Gebirges, das kilometerweit in die Tiefe reicht. Nur mit viel Fantasie erkennt man da ein Paradies für Fußballer – aber in jedem Fall eines für Wanderer. Wer daran Zweifel hegt, braucht nur den Rother Führer aufzuschlagen. Gleich 70 (!) Touren listet das Büchlein auf. So eine Auswahl ist einerseits toll, kann aber auch schnell überfordern, wenn man nur eine Woche Zeit hat. Himmel und Hölle haben ja nicht umsonst den gleichen Anfangsbuchstaben.

Den kompletten Artikel finden Sie in Ausgabe 4/22 und im Shop.

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