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Test: Lagenjacken

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© Hersteller

Neueste Technologien machen aus Lagenjacken wetterbeständige Alleskönner. Egal, ob mit 2, 2,5 oder 3 Lagen – Shelljacken sind als Wanderbegleiter im Herbst die richtige Wahl. Wenn dabei noch Gewicht gespart werden kann, umso besser.

Lagenjacken für die anstehende Herbstsaison bieten wieder al- lerlei Features in einer enorm hohen Qualität. Wichtiger wird bei der Auswahl der Materialien die Recyclingfähigkeit. Teilweise sind die Hersteller bei den Membranen und den Stoffen schon mit Monomaterialien unterwegs. Das erhöht die Chance, ein Produkt am Ende seiner Lebenszeit wieder dem Materialkreislauf zuzuführen. Die Lebenszeit einer hochprei- sigen Lagenjacke lässt sich jedoch auch durch gute Pflege und die Reparaturservices der verschiedenen Hersteller deutlich verlängern. Diese Angebote nutzen nach Auskunft der Hersteller immer mehr Menschen. „Grundsätzlich lassen sich alle mechanischen Beschädigungen reparieren, entweder mit Originalzutaten oder modellverändernd. Ausnahmen bilden schwer zugängliche Zutaten wie Brustreißverschlüsse. Jacken, die nach vielen Jahren undicht werden, da sich Verklebungen lösen, sind nicht mehr universell reparabel“, erklärt Gabi Wischer, Quality Manager Production bei Schöffel, die Möglichkeiten.

Wassersäule vs. Wasserdampf

Fachbegriffe verwirren den ein oder an- deren beim Kauf einer Jacke. Hinter physikalischen Wortschöpfungen verbergen sich jedoch mitunter interessante Werte, durch die sich der Einsatzzweck einer Jacke genauer definie- ren lässt. Schauen wir uns das Ganze näher an, denn es gibt zwei

Begriffe, die bei ei- ner Jacke für die Schlechtwetter- zeit immer wie- der auftauchen. Aber der Reihe nach. Wasserdampfdurchlässigkeit ist der fachliche Begriff für Atmungsaktivität. Wasserdampf im Inneren einer Jacke entsteht, wenn wir schwitzen. Die Durchlässigkeit gibt den Wert an, wie viel Was- serdampf nach außen, auf den Quadratmeter berechnet, entweichen kann. Je höher der Wert, desto mehr Wasserdampf dringt nach außen. Würde der Schweiß nicht nach außen dringen, unsere Haut würde nass bleiben, die Kleidung sich mit Was- ser vollsaugen. Zumeist wird der Wert in MVTR oder RET angegeben und ist mit der Leistung einer Membran verbun- den. Damit die Membran richtig arbeiten kann, braucht es ein Temperaturgefälle von Innen nach Außen. Die Wasserdich- tigkeit ist dabei unabhängig von der Außentemperatur. Dies bringt uns zur Wassersäule (WS). Diese wird in Millimetern angegeben und gibt die Dichtigkeit eines Materials wie- der. 1.000 Millimeter WS entsprechen dabei etwa dem Druck von 0,1 bar. Ab einem Wert von 1.300 Millimetern gelten Jacken in Deutschland als wasserdicht. 10.000 Millimeter gilt als Richtwert für eine Regenjacke. Sollte eine Jacke bei Hochtouren mit schwerem Gepäck zum Einsatz kommen, empfiehlt sich eine Wassersäulen-Version von 20.000 Millimetern.

Den ganzen Test finden Sie in Ausgabe 6/22, zu bestellen bei uns im Shop.

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